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Wasser – Umwelt

Heute geht es mir um den Umgang mit Wasser:
was kann ich tun, damit  dieser nicht zur Belastung für uns alle wird?

Spontan ist für mich der größte Aufreger, wenn ich im Supermarkt stehe (in dem es eigentlich alles gibt was das Herz begehrt) und ich finde kein einziges Wasser, das aus einem Umkreis von weniger als 50 km von hier kommt. Dafür gibt es Wasser aus Italien, aus den Alpen, aus den Vogesen und wer weiss woher. Muss man hier wirklich Wasser trinken, das die einschlägig bekannten Konzerne von weit her ankarren und das dort wo es abgezweigt wird vielleicht dringender gebraucht wird?

Ich persönlich habe beschlossen, dass unser heimisches Trinkwasser (in Deutschland bestens überwacht) aus der Leitung für mich gut genug ist, dann muss ich keine Kästen mit Mehrweg-Glasflaschen durch die Gegend schleppen und schon gar keine Einweg-Plastikflaschen verwenden.

 

Aber auch unser Grundwasser ist bedroht, durch Überdüngung, Massentierhaltung, Industrie: unmittelbar zu sehen, wenn am Waldrand auf großen Schildern vor der Waldbrandgefahr gewarnt wird, noch nie so viele tote Bäume vom trockenen letzten Sommer gekündet haben oder der benachbarte Badetümpel wegen Abpumpung für  Betonproduktion plötzlich kaum noch Wasser enthält.

Ich habe beschlossen, keine Rasenfläche mehr mit Trinkwasser zu bewässern. Auch das Auto wird nicht mehr mit dem Gartenschlauch gewaschen und dass man den Hahn während dem Zähneputzen oder dem Einseifen unter der Dusche auch zudrehen kann, sollte schon lange selbstverständlich sein. Weniger Fleisch zu essen tut nicht nur dem Trinkwasser gut, sondern auch der CO2-Bilanz und meiner Gesundheit. Auch gegen Wassermangel andernorts kann man mit etwas Nachdenken einen kleinen Beitrag leisten:

Man braucht nicht im Januar Frühkartoffeln aus Ägypten oder das ganze Jahr über Tomaten aus spanischen Gewächshäusern oder Avocados oder oder…

Saisonale heimische Lebensmittel am Besten noch aus Bio-Anbau verbrauchen kein Wasser in ohnehin schon austrocknenden Gegenden, verbrauchen keine fossilen Brennstoffe beim Hertransport und tragen nicht zur Rodung von Urwaldflächen bei.

Nächste Woche beschäftige ich mich mit dem Thema „Wasser und Gesundheit“…

 

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